Zum Inhalt springen

Fragen

Übersetzte Adressen: Lohnt sich das?

Ihre Seite „Unsere Zimmer“ hat die Adresse /unsere-zimmer/. Ihre englische Version kann /en/unsere-zimmer/ oder /en/our-rooms/ heißen. Beides funktioniert. Die zweite Variante hilft etwas mehr und kostet nichts extra.

Was der Besucher sieht

Bevor er klickt, liest er in den Suchergebnissen die Adresse unter dem Titel. Eine Adresse in seiner Sprache bestätigt ihm, dass er auf einer Seite landet, die er versteht. Eine Adresse in einer Sprache, die er nicht lesen kann, lässt ihn zögern.

Was Google sieht

Google verlangt eine eigene Adresse pro Sprache: Das ist der entscheidende Punkt. Zu den empfohlenen Vorgehensweisen zählt Google auch Wörter in der Sprache Ihres Publikums in der Adresse: Das ist ein Plus, keine Pflicht, und es entscheidet nicht über das Ranking. Vor allem darf eine Adresse ihre Sprache nicht von einem Besuch zum nächsten wechseln.

Was Sie vermeiden sollten

  • Eine Adresse ändern, die Google schon kennt. Wenn Sie eine Seite umbenennen, muss die alte Adresse zur neuen führen, sonst verlieren Sie, was sie sich erarbeitet hatte.
  • Zwei Seiten unter derselben Adresse. Zwei Inhalte mit demselben Titel dürfen nicht dieselbe übersetzte Adresse bekommen.
  • Eine Adresse, die vom Browser abhängt. Wird die Sprache über ein Cookie oder die Browsersprache gewählt, unter einer einzigen Adresse, sieht Google nur eine Version.

Quellen (gelesen am 2026-10-15)

  • Google Search Central, „Managing multi-regional and multilingual sites“
  • Google Search Central, „URL structure best practices for Google Search“
Deutsch