Was dabei passiert
Manche Plugins senden die Seite in ihrer Originalsprache, dann übersetzt ein Skript sie im Browser, sobald die Seite angezeigt wird. Die Adresse ändert sich nicht: /unsere-zimmer/ bleibt /unsere-zimmer/. Die Sprachwahl wird im Browser gespeichert (in einem Cookie oder einer Einstellung).
Für Google gibt es dann nur eine einzige Seite: die in der Originalsprache.
Was Google sagt
- Google empfiehlt für jede Sprache eine eigene Adresse, statt die Sprache der Seite über ein Cookie oder die Browsereinstellungen zu wechseln.
- Sein Crawler vergisst Cookies und den Browserspeicher von einer Seite zur nächsten. Eine so gespeicherte Sprachwahl existiert für ihn nicht.
- Er folgt zuverlässig nur echten Links, also solchen mit einer Adresse. Ein Button, der die Sprache per Skript wechselt, ist kein Link, dem er folgt.
So prüfen Sie Ihre Website in einer Minute
- Klicken Sie auf die gewünschte Sprache. Hat sich die Adresse geändert (/en/…)?
- Öffnen Sie diese Adresse in einem privaten Fenster. Öffnet sich die Seite direkt auf Englisch?
- Lassen Sie sich den Quelltext der Seite anzeigen (Rechtsklick, „Seitenquelltext anzeigen“). Steht der englische Text darin?
Dreimal „ja“: Google kann Ihre Übersetzung sehen. Ein einziges „nein“: Google sieht sie nicht.
Quellen (gelesen am 2026-10-15)
- Google Search Central, „Managing multi-regional and multilingual sites“
- Google Search Central, „Fix Search-related JavaScript problems“
- Google Search Central, „Make your links crawlable“